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Burkhart Kroeber
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Italo Calvino lebt – und zu bedauern ist, wer ihn nicht kennt
Seine Übersetzer stellen zwei neue Bücher von ihm vor: Ich bedauere, daß wir uns nicht kennen. Briefe 1941-1985, deutsch von Barbara Kleiner, und Die unsichtbaren Städte, deutsch von Burkhart Kroeber. (Moderation: Dr. Susanne Eversmann)
Kaum ein anderer Autor hat zu seiner Zeit so sehr den Ton in der italienischen Literatur angegeben wie Italo Calvino (1923-1985). Als langjähriger Lektor im Verlag Einaudi wie als extrem wandlungsfähiger Autor hat er die Entwicklung vom Neorealismus der Nachkriegszeit bis zur Postmoderne initiiert, begleitet und gefördert. Nun ist erstmals auf deutsch eine Auswahl seiner Briefe erschienen, in der diese beiden Rollen – die des innovativen Autors und die des literaturpolitischen Weichenstellers – in enger Verschränkung sichtbar werden. – Burkhart Kroebers bereits im Frühjahr 2007 erschienene Neuübersetzung von Calvinos vielleicht poetischstem, jedenfalls singulärem (und in Amerika längst zum Kultbuch avancierten) minimalistischen Weltpoem Die unsichtbaren Städte eröffnet einen neuen Blick auf die besondere Poetik dieses Autors und gibt Gelegenheit, Aspekte der Rezeption Calvinos in Deutschland näher zu beleuchten.
Eine Veranstaltung des Münchner Übersetzer-Forums
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Donnerstag,
10. Januar 2008
20 Uhr
Literaturhaus München (Bibliothek)
Öffentliche Veranstaltung
Eintritt 7 €
(ermäßigt 5 €) |