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Übersetzerprofile
Die Übersetzerin in ihrem Raum
Terézia Mora, vorgestellt von Ilma Rakusa
Wer zweisprachig aufwächst, ist fürs Übersetzen oftmals verloren - zu sehr sind die beiden Sprachwelten verquickt, als dass sie noch klar geschieden werden könnten. Terézia Mora ist dieses Kunststück geglückt. Ihre deutsche Originalprosa (die Romane „Alle Tage“ und „Der einzige Mann auf dem Kontinent“) gilt ebenso als meisterhaft wie ihr vielfältiges Übersetzungswerk aus dem Ungarischen (u.a. István Örkény, Lajos Parti Nagy und vor allem von Péter Esterházy).
Ilma Rakusa, auch sie mehrsprachig aufgewachsen und beiden Passionen verfallen, dem Schreiben wie dem Übersetzen (aus dem Ungarischen, Russischen, Serbokroatischen und Französischen), wird Terézia Mora befragen, wie sie sich ihren Sprachraum erobert hat und dessen Grenzen ständig neu sichert.
Konzeption der Reihe „Übersetzerprofile“: Rosemarie Tietze
Veranstalter: Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Münchner Übersetzer-Forum, Stiftung Literaturhaus
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Termin: Dienstag, 22.November 2011
Ort: LiteraturhausMünchen, Bibliothek
Zeit: 20:00 Uhr
Öffentliche Veranstaltung
Eintritt 9 € (7 € ermäßigt und für Mitglieder)
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